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Chavela

Regie: Catherine Gund, Daresha Kyi (Dokumentarfilm)
Kamera: Natalia Cuevas, Catherine Gund, Paula Gutiérrez Orio
Schnitt: Carla Gutierrez
Musik: Gil Talmi
US/Spanien 2017, 90 Min., span./engl. O.m.U.
Läuft seit 17.8.2017
 feste Termine im  FilmABC
 Feste Termine 27.8. um 11:00 Uhr

Porträt der außergewöhnlichen mexikanischen Sängerin

1919 geboren, begann Chavela Vargas in den 50ern öffentlich als Sängerin aufzutreten – oft zusammen mit dem bekannten Ranchera-Sänger José Alfredo Jiménez. Fortan sang sie ihre Lieder von Liebe und Leid in dem dem zuvor nur von Männern benutzten, harten Ranchera-Stil. In den 60ern begann Chavela Schallplatten aufzunehmen. Ende der 70er zog sie sich 60jährig zurück und galt als verschollen oder tot.

Ein schweizer Produzent (und Fan) machte sich Ende der 80er systematisch auf die Suche nach ihr und entdeckte die damals 70jährige in einem Schuppen in einem kleinen Ort in Costa Rica. Er und seine Regieassistentin überzeugten die Sängerin, in einem Film zu spielen, der in Patagonien gedreht werden sollte. Dies war der Anfang ihres Comebacks. 15 Jahre später sang und spielte Chavela Vargas in mehreren Filmen von Pedro Almodóvar, der für sie ein Konzert im Pariser Olympia organisierte. Als 90jährige war ihr Wunsch: auf der Bühne zu sterben. Chavela Vargas starb 2012 – eine außergewöhnliche Sängerin und eine außergewöhnliche Frau, die allein mit ihrer Gitarre das Publikum voll in ihren Bann schlug.

Das Portrait der amerikanischen  Filmemacherin Catherine Gund fußt auf einem langen Interview, das sie Mitte der 90er Jahre mit der eigenwilligen Sängerin aufnehmen konnte. In ihrem liebevollen Portrait kommen dazu viele ihrer Wegbegleiter – wie etwa Pedro Almodóvar – zu Wort.

span. OmU (keine FSK-Freigabe)