Borg McEnroe

Regie: Janus Metz Pedersen
Drehbuch: Ronnie Sandahl
Kamera: Niels Thastum
Musik: Vladislav Delay, Jonas Struck, Jon Ekstrand
Darsteller: Sverrir Gudnason, Shia LaBeouf, Stellan Skarsgård, Tuva Novotny, David Bamber, Robert Emms, Jackson Gann, Leo Borg
Schweden/DK/FL 2017, 100 Min., engl. O.m.U.
 feste Termine im  FilmABC

Shia LaBeouf ist McEnroe

Zwei Wochen in Wimbledon

Von den Medien hochgespielt standen sich im Tenniscourt von Wimbledon im Juni 1980 Björn Borg und John McEnroe gegenüber. Der eine war der große Tennisstar der Stunde. Er hatte gerade die French Open zum 5. Mal gewonnen und hier die Chance, dasselbe in London zu wiederholen – was noch niemand zuvor gelungen war. Aber Borg war das Starsein leid und lebte mit der Presse auf Kriegsfuß.

Ihm gegenüber stand der mit 20 Jahren nur vier Jahre jüngere John McEnroe, ein wildes Talent aus New York, der für die Medien auch gerne mal einen Wutausbruch inszenierte, aber im Court nicht wirklich viel ruhiger war.

Der Film von Janus Metz ist ein Tennis-Porträt, das seine Helden – insbesondere den schwierigen Björn Borg – während des Tourniers ausführlich vorstellt, bevor es im weltbekannt gewordenen Tie Break des Endspiels mit ungewöhnlichen Bildern und Blickwinkeln die passende Spannung erzeugt.