Werner Nekes: Das Leben zwischen den Bildern

Regie: Ulrike Pfeiffer (Dokumentarfilm)
Kamera: Bernd Meiners, Thomas Vollmar
Musik: André Feldhaus
Mit Werner Nekes, Helge Schneider, Bazon Brock, Bernd Upnmoor, Alexander Kluge, Helmut Herbst, Klaus Wyborny, Daniel Kothenschulte
DE 2017, 91 Min., dt.F., ab 0
Start war 9.11.2017
 feste Termine im  FilmABC

Ulrike Pfeiffer

Portrait eines Ausnahme-Filmers

Der Mühlheimer Experimentalfilmer Werner Nekes ist eine feste Größe unter den Filmemachern des „Neuen Deutschen Films“. 1968 hatte er einen ersten Film gedreht. Dabei interessierte er sich von Beginn an sehr für die Technik hinter dem „bewegten Bild“ und für Apparate und Lösungen, die schon vor den Kameras für bewegte Bilder sorgten. 1986 entstand sein bis heute bekanntester Film ,Johnny Flash‘ mit dem damals nur Insidern bekannten (Mühlheimer) Comedian Helge Schneider in der Hauptrolle. Neben seinen experimentellen Filmen schuf Werner Nekes über die Jahre eine umfangreiche Sammlung historischer optischer Apparate, die u.a. im 2006 eröffneten „Museum zur Vorgeschichte des Films“ in Mühlheim zu sehen sind.

Im Film von Ulrike Pfeiffer sind neben Werner Nekes alle „Helden“ der deutschen Filmrevolution der frühen 70er versammelt. Das Spektrum reicht Alexander Kluge (Frankfurt) bis zu Klaus Wyborny (Hamburg). Auch Christoph Schlingensief und natürlich Helge Schneider – der lange Jahre Nekes’ Nachbar war – kommen zu Wort.