Film und Psychoanalyse

In Kooperation mit dem Michael Balint Institut

In dieser Reihe zeigen Psychologen, Psychiater und Psychoanalytiker aus Hamburg – Mitglieder der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft des Michael Balint-Institutes – von ihnen ausgewählte, neue und ältere Filmwerke, die sie anschließend aus der Sicht ihrer Arbeit mit dem Publikum besprechen.

Aktuelle Vorstellungen im Rahmen der Reihe:

Filmtitel
Feste Termine, Veranstaltungen
„Film und Psychoanalyse“ 21.1.2018 um 11:00 Uhr
Familie haben
Dokumentarfilm
„Film und Psychoanalyse“ 25.2.2018 um 11:00 Uhr
Human Flow
Dokumentarfilm
„Film und Psychoanalyse“ 25.3.2018 um 11:00 Uhr
Manchester by the Sea
Dokumentarfilm
„Film und Psychoanalyse“ 15.4.2018 um 11:00 Uhr
Streetscapes [Dialogue]
Dokumentarfilm
The Danish Girl
Dokumentarfilm
„Film und Psychoanalyse“ 14.1.2018 um 11:00 Uhr

Aktuelle Termine  –  Tickets mit Klick auf Uhrzeit
Mo 18.12.
12:30
dtF

Die Unsichtbaren – Wir wollen leben

Regie: Claus Räfle
DE 2017, 110 Min., dt.F., ab 12
Start war 26.10.17

„Film und Psychoanalyse“ 21.1.2018 um 11:00 Uhr

Vier junge Leute, die den Judenstern abrissen

Hanni Lévy hat sich die Haare blondieren lassen und fühlt sich in der Nähe des Ku’damms am sichersten. Eugen Friede ist bei einer deutschen Familie versteckt und erlebt im Hinterzimmer so etwas wie eine Liebesgeschichte. Ruth Arndt hat den Namen eines gefallenen Soldaten angenommen und bedient abends in einem Lokal Nazi-Offiziere. Ciamo Schönhaus hat seinen Pass gefälscht und macht das jetzt auch für andere. Während seine Kunden dank seiner Arbeit überleben, gönnt er sich von dem Geld einen Abend in einem feinen Restaurant.

Februar 1943 hielt die Nazi-Regierung für den passenden Moment, zu verkünden, daß Berlin „judenfrei“ sei. In Wirklichkeit waren es wohl 7000, die den Judenstern abgetrennt haben und untergetaucht sind. Der Film von Claus Räfle erzählt die Geschichte von vier jungen Menschen, die sich im Nazi-Berlin durchschlagen. Darin eingebettet sind Interview-Sequenzen mit Überlebenden, die genau das erlebt haben.

„Film und Psychoanalyse“
In der Matinee am 21. Januar spricht Dr. Ilan Gans (Mitglied des Michael Balint Instituts Hamburg) über den Film.


Familie haben

Regie: Jonas Rothlaender (Dokumentarfilm)
BRD 2015, 130 Min., dt.F., ab 0
Start war 28.1.16

„Film und Psychoanalyse“ 25.2.2018 um 11:00 Uhr

Porträt einer Familie

Am Beispiel seiner Familie untersucht Filmemacher Jonas Rothlaender, wie sich der Einfluss der „Familiengeschichten“, des familären Erbes auf die einzelnen Mitglieder, auf ihr Leben, auf ihre Charaktere auswirkt. (mehr ---> )

„Film und Psychoanalyse“
In der Matinee am 25. Februar 2018 spricht – in Kooperation mit dem Michael Balint Institut Hamburg – Dr. Henriette Petersen im Anschluss an den Film mit dem Publikum.


Human Flow

Regie: Ai Weiwei (Dokumentarfilm)
US 2017, 140 Min., engl. O.m.U., ab 6
Start war 16.11.17

„Film und Psychoanalyse“ 25.3.2018 um 11:00 Uhr

Ai Wei Wei zum Thema Flüchtlinge

Über 65 Millionen Menschen sind aktuell weltweit auf der Flucht. Die hauptsächlichen Gründe dafür sind Hungersnöte, der Klimawechsel und Kriege. Überall rund im den Erball gibt es Flüchtlingslager. Überall leben dort Menschen, die alles hinter sich gelassen haben und nicht wissen, was die Zukunft bringt.

Der chinesische Künstler und Aktivist Ai Weiwei hat einen Film über die weltweiten Flüchtlingsbewegungen gedreht. Er zeigt nicht nur die in und nach Europa Fliehenden, sondern richtet Auge und Kamera auf Flüchtlinge,  Camps und Missstände rund um den Erdball, zeigt die Folgen von Migrationsbewegungen weltweit. Die meist kommentarlos sich entwickelnden Bilder und Geschichten wollen vor allem eines: den Flüchtlingen ihre Menschlichkeit zurück geben. Der Film transportiert die Botschaft, daß wir diesen Menschen vertrauen und helfen müssen.

„Film und Psychoanalyse“
In der Sonntagsmatinee am 25. März 2018 spricht der Psychotherapeut Dr. Volker Friedrich (Mitglied des Michael Balint Instituts Hamburg) über den Film.


Manchester by the Sea

Regie: Kenneth Lonergan
US 2016, 138 Min., engl. O.m.U., ab 12
Start war 19.1.17

„Film und Psychoanalyse“ 15.4.2018 um 11:00 Uhr

Subtiles Drama

Bei den Oscars hat der Coup nach den Golden Globes ein zweites Mal geklappt: Casey Affleck bekam auch den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Darüberhinaus wurde Kenneth Lonergan für sein Drehbuch (Bestes Orinial-Drehbuch) ausgezeichnet. (mehr ---> )

„Film und Psychoanalyse“
In der Matinee am 15. April 2018 spricht Dr. Gerhard T. Fuchs (Mitglied des Michael Balint Instituts Hamburg) über den Film.


Streetscapes [Dialogue]

Regie, Kamera, Schnitt: Heinz Emigholz
DE 2015, 132 Min., engl. OmU
Start war --

Filmarbeit, Architektur und Analyse

Montevideo. Zwei Männer sind in einem Gesprächsmarathon vertieft. Der jüngere der beiden ist Analytiker, der ältere erzählt: von der Zeit nach dem Krieg in Deutschland, von seiner besessenen Arbeit mit Architektur, vom Abenteuer des Schreibens, vom rettenden Anker der Filmarbeit. Tatsächlich spielen zwei Darsteller die Analyse des Regisseurs, die ihn befähigte sein eventuell letztes, großes Werk anzugehen: das mehrteilige Opus ,Streetscapes‘, von dem [Dialogue] der dritte Teil ist. (mehr ---> )

„Film und Psychoanalyse“
In der Matinee am 3. Dezember unterhalten sich nach dem Film Regisseur Heinz Emigholz und Dr. Klaus Loebell, Mitglied der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft und Mitglied des Arbeitskreises für Psychotherapie des Michael-Balint-Institutes Hamburg.


The Danish Girl

Regie: Tom Hooper
USA 2015, 120 Min., engl. OmU, ab 6
Start war 7.1.16

„Film und Psychoanalyse“ 14.1.2018 um 11:00 Uhr

Der Traum vom Leben als Frau

Regie führte Tom Hooper, der schon mit ,The King’s Speech‘ einen Hit landete. ,The Danish Girl‘ ist der zweite – und noch stärkere – Auftritt von Eddie Redmayne. Nach der Darstellung von Stephen Hawking in ,Die Entdeckung der Unendlichkeit‘ zeigt er hier sein ganzes Talent bei seiner Verwandlung vom Mann zur Frau. An seiner Seite spielt die Dänin Alicia Vikander „die Frau“ in dieser außergewöhnlichen Ehe . (mehr ---> )

„Film und Psychoanalyse“
In der Matinee am 14. Januar (2018) spricht – in Kooperation mit dem Michael Balint Institut Hamburg – Dr. Wilhelm F. Preuz im Anschluss an den Film mit dem Publikum.